Schweben statt im Stau stehen

Seilbahnen als Mobilitätslösung

Doppelmayr/Garaventa präsentiert urbane Seilbahnen auf der SMART CITY SOLUTIONS

Was im Ski- oder Wanderurlaub seit Jahrzehnten Normalität ist, könnte unser Fortkommen im Nahverkehr revolutionieren. Viele Menschen von A nach B zu bringen: In alpinem Gelände machen Seilbahnen das seit Jahrzehnten hervorragend. Weltmarktführer Doppelmayr/Garaventa aber hat seinen Fokus längst erweitert. In immer mehr Städten sind Seilbahnen von Doppelmayr/Garaventa etabliertes Nahverkehrsmittel.

Ein Blick nach Bolivien, in die 760.000-Einwohner-Stadt La Paz. Den Alpen ist sie so fern und gleichzeitig so nah, mit ihrer Lage auf über 3.000 Metern Höhe. Etwa 1.000 Meter beträgt der Höhenunterschied zwischen einem Villenviertel im Talkessel und dem Hochplateau in El Alto. Ein Gelände, wie geschaffen für eine Seilbahn aus Österreich. 2012 angekündigt, gleiten Einwohner inzwischen ganz selbstverständlich fast geräuschlos über die Dächer ihrer Stadt. Es ist das größte städtische Seilbahnnetz der Welt, aber nicht der einzige Ort, an dem urbane Seilbahnen von Doppelmayr/Garaventa im Einsatz sind.
In Deutschland ist die Rheinseilbahn in Koblenz ein Aushängeschild des Konzerns
, gebaut anlässlich der Bundesgartenschau 2011, bis heute als beliebtes Nahverkehrsmittel im Einsatz. Köln denkt aktuell darüber nach, Hauptbahnhof und Messegelände über den Rhein hinweg per Seilbahn zu verbinden. In zahlreichen weiteren deutschen Städten gibt es verschiedene Überlegungen und Planungen, wie Seilbahnen als Mobilitätslösung in die urbane Infrastruktur eingebunden werden könnten.

Die Vorteile einer Seilbahn

Sie kann das, was andere Verkehrsmittel nicht oder nur mit großem Aufwand können, sie eignet sich deshalb hervorragend als Ergänzung. Sie kann Berge, Flüsse oder Verkehrstrassen überwinden. Sie kann Lücken im Nahverkehr ökonomisch schließen, Liniennetze erweitern. Sie kann verbinden, was zusammengehört, aber nicht zusammenhängt. Und sie kann Verkehrswege entlasten, die ihre Belastungsgrenze erreicht haben.
Moderne Seilbahnen bewegen bis zu 5.000 Passagiere stündlich, sie sind umweltschonend, vergleichsweise günstig und schnell verfügbar, und auf Wunsch bereits vollautomatisch. Das macht Seilbahnen für Smart Cities verkehrsplanerisch hochattraktiv.

Komfortabel ist die Reise einige Meter über der Stadt obendrein, die Zeiten von Zugluft, harten Sitzschalen und unkomfortablen Einstiegen sind nämlich längst vorbei: Moderne Kabinen schweben klimatisiert, bieten Wifi und Infotainment-Angebote und sind für alle Personen nutzbar, auch mit Rollstuhl, Fahrrad oder Kinderwagen. Überhaupt bietet die Digitalisierung attraktive Möglichkeiten, um den Betrieb von Seilbahnen bequemer und effizienter zu gestalten. „SMART Ropeway“ steht bei Doppelmayr/Garaventa für Entwicklungen, die Seilbahnsysteme mit ihrer Umwelt vernetzen und damit neue Möglichkeiten bieten – für Betreiber wie Passagiere.

Auf der SMART CITY SOLUTIONS (17.-19. September 2019, Messe Stuttgart) zeigt Doppelmayr/Garaventa, wie sich die mobile Zukunft einer Stadt über ihren Dächern abspielen könnte. Im bolivianischen La Paz ist das längst keine Zukunftsmusik mehr: Nur zwei Jahre nach dem Beschluss, auf eine Seilbahn statt eine ursprünglich geplante Hochbahn zu setzen, gingen die ersten drei Linien in Betrieb. Insgesamt 10 Linien bilden heute ein 33 Kilometer langes Seilbahnnetz mit 26 Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten.

Erleben Sie Doppelmayr live vor Ort: Halle 4, Stand C4.021

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